| Hanna Johannsen, DINOSAURIER gibt es
nicht,
Verlag Nagel & Klimche
Dieses Buch wurde im Deutschunterricht behandelt und diente
als Vorlage der von den Schülern erzählten Geschichten :
Leitung der Unterrichtseinheit : C. Suliman
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| Geschichte Nr.1 |
| Der
Dinosaurier war aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ich , Zawinul , erlebte mit ihm
die unmöglichsten Geschichten. Eines Tages...
nach
den Ferien machte ich mich auf den Weg zur Schule. Da sagte der Compsognathus zu mir:
"Wo gehst du hin ?" "Ich gehe in die Schule." " Was ist
das?" "Da lernt man das Einmaleins ." "Das ist was mit Zahlen , hab
ich recht ?" "Ja, ist es." "Oh fein, da komme ich mit, " sagte
mein Saurier. " Nein, Du kommst nicht mit." "Das ist gemein," maulte
der Compsognatus. "Ich kann dich nicht mitnehmen." "Warum nicht?"
quängelte er."Erstens, weil ich heute eine Mathearbeit schreibe und stell dir vor,
ich würde dich mit in die Schule bringen. Was würde wohl meine Lehrerin sagen?"
"Daß ich niedlich bin?" schlug der Compsognatus vor. "Ganz bestimmt nicht.
Ich muß jetzt gehen." "Geh du nur," sagte der Compsognatus fröhlich. Ich
ging. Es war mir egal ,ob er den ganzen Kühlschrank leerfressen, oder Sonstiges anstellen
würde.
In den ersten beiden Stunden schrieb ich die Arbeit.
Ich überlegte einen Moment, da hörte ich etwas
"Comps" sagen. Da war es wieder "Comps." Ich sagte leise zu mir:
"Zawinul, das ist nur Einbildung. Dein Compsognatus steht brav zu Hause in der Küche
und versucht eine Dose Katzenfutter aufzubekommen. Aber da war es wieder :
"Comps" "Das gibt es nicht", dachte ich. Schon wieder
"Comps". Die Lehrerin zischte "Ruhe!" Ich sagte: "Entschuldigung
Frau Reutel, das ist mein Magen. " Gott sei Dank, sie hatte nichts gemerkt. Zu früh
gefreut: "Comps"." Kannst du deinen Magen nicht abstellen?" fragte
Frau Reutel. "Nein leider nicht ,"sagte ich. Das Compsen hörte
glücklicherweise auf. In der Hofpause öffnete ich meinen Ranzen und tatsächlich mein
Compsognathus starrte mich an. Ich sagte:"Wie in drei Teufelsnamen kommst du in
meinen Ranzen?" "In drei Teufelsnamen überhaupt nicht. Ich bin hinein
gesprungen," sagte er voller Stolz. "Ich habe jetzt Sport. Du musst mir
versprechen, auf keinen Fall aus meinem Ranzen zu kommen." "Mach ich
nicht,"sagte er. Ich hatte keine Zeit mehr, etwas zusagen denn ich musste zur
Turnhalle. Mitten im Sportunterricht kam mein Compsognathus zur Tür herein. Herr Kunze
fragte :"Was ist das für eine Hunderasse?" Mein Compsognathus protestierte:
"Ich bin kein Hund ich bin ein Compsognathus." Herr Kunze sagte: "Um so
besser, du kannst dich hinstellen und mit machen." "Gerne," bedankte sich
mein Compsognathus. Er machte die ganze Sportstunde mit. Nach der Sportstunde verschwand
er wieder in meinem Ranzen. In der Deutschstunde war er wenigstens ruhig.
Als ich und mein Compsognathus zu Hause waren, habe ich ihn
erstmal gefragt, was er sich dabei gedacht hatte. Ich wollte mich nur ein bißchen
amüsieren, war sein Kommentar. Ich hab ihm noch etwas erzählt von wegen amüsieren. Aber
es war ja nichts Schlimmes passiert und so konnte ich ihm auch nicht böse sein.
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| Geschichte Nr.2 |
| Der Dinosaurier war aus meinem
Leben nicht mehr wegzudenken. Ich, Zawinul, erlebte mit ihm die unmöglichsten
Geschichten.
Eines
Tages:...
sagte ich zu ihm: Du Dino, hör mir mal bitte
zu. Ich kann ja nicht Compsognathus zu dir sagen. Der Name ist zu lang ! Hast du eine
Idee, wie ich dich nennen könnte?" Nö", antwortete der Compsognathus
frech. "Ich nenne dich einfach Compso".Der Compsognathus quäkte: Compso
,Compso, ich heiße jetzt Compso!" Ich wechselte schnell das Thema und erzählte ihm,
dass ich heute zum Kieferorthopäden müsse und er wohl oder übel mit musste. Zum
Kieferoto-was?" fragte der Compso, nachdem ich zu Ende erzählt hatte. Vergiss
es". Der Compsognathus streckte mir die Zunge heraus. Wie heißt die Tante ,zu
der wir heute gehen?" fragte der Compso. Tante sagt man nicht, und sie heißt
Dr.G.Jentsch-Schilla", belehrte ich ihn. Komm, wir müssen gehen, sonst kommen
wir zu spät!"
Als wir ankamen, hatten wir noch ein bisschen Zeit,
und wir setzten uns
in den Warteraum. Was hat denn die da im Mund?" schrie plötzlich mein Compso
entzückt und meinte damit ein Mädchen, das eine Spange im Mund trug. Halt die
Klappe!" zischte ich zu ihm. Nach qualvollen 10 Minuten wurde ich endlich aufgerufen.
Komm mit !" sagte ich zu meinem Compso. Ich schickte schnell ein Stoßgebet zum
Himmel. Dr. G. Jentch-Schilla guckte sich meine Zähne und meine Spange an und fragte
dann: Wen hast du denn da mitgebracht, Zawinul?" Das ist mein Dino",
erklärte ich. Soll ich mir mal seine Zähne anschauen vielleicht braucht er ja auch
eine Spange ?"Und dann kam es wie es kommen musste, mein Dino bekam eine Spange.
Natürlich eine Extraanfertigung, denn er hatte ja viel mehr Zähne als ein Mensch. Von
diesem Tag an gingen wir immer zusammen zum Kieferorthopäden.
Diese Geschichte ist erfunden worden von
Maike Baasner
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| Geschichte Nr.3 |
| Der Compsoqnathus im Zirkus
Eines Tages im Herbst sagte ich zum Compsognathus:
"Ich habe eine gute Idee, wir können einmal in den Zirkus gehen, da gibt es heute
die Sondervorstellung mit den Clowns." " Oh, ja!", sagte der Compsognathus.
"Was ist das überhaupt?", fragte er. Ich
antwortete: "Das ist ein riesiges Zelt, in dem Leute mit Tieren auftreten."
"Auftreten, und was ist das?""Das ist ,wenn Du etwas aufführst",
sagte ich. "Und was ist....?" Weiter kam er nicht, weil ich ihn unterbrach:
"Hör' endlich auf, immer zu fragen!" "Na, gut denn, dann laß uns endlich
losgehen!", sagte der Compsognathus. Wir gingen los.
Schnell waren wir beim Zirkus angekommen.Ich kaufte
sofort zwei Karten, und wir setzten uns auf unsere Plätze. Zuerst traten Akrobaten am
Trapez auf. Ich hatte Mühe, meinen Dino davon abzuhalten, in die Arena zu stürmen. Dann
begann die nächste Nummer, zwei Clowns in bunten Kostümen betraten die Arena. Beide
kamen mit knallroten Nasen, die aussahen wie Tomaten. Da fragte der Compsognathus:
"Warum haben die denn so rote Nasen, hat da jemand reingebissen?" Ich
antwortete: "Nein, sie haben sich verkleidet." "Toll, die sind also eßbar!
Ich habe auch schon Hunger," sagte er. Und schon war er verschwunden. In der Arena
lief er auf den Clown zu. Der Compsognathus bückte sich und biß den Clown in den Schuh.
Der schrie los: "Aua, wer hat mich in den Fuß gebissen?" Da guckte der Clown
nach unten und sah ein kleines schreiendes Wesen am Boden hocken: "Mein Zahn!",
jammerte der Compsognathus und rannte wieder zu mir zurück. Ich dachte: "Jetzt muß
ich auch noch mit ihm zum Zahnarzt fahren."
Ich fuhr mit ihm in der U-Bahn zur Klinik. Es
dauerte eine Weile, bis wir dran kamen, es waren nämlich noch fünf Leute vor uns. Als
wir dann endlich an der Reihe waren, fragte ich den Compognatus: "Hast Du
Angst?" "Nein, habe ich nicht, Dinosaurier fürchten sich vor nichts",
antwortete er. Wir gingen in den Raum. Der Zahnarzt wollte wissen:"Welcher Zahn ist
es denn?" "Ungefähr der 325. Von hinten.", sagte der Dinosaurier. Der
Zahnarzt fing an zu zählen: "1, 2 ,3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,.......", bis er bei
325 ankam. Dann fragte er: "Ist es der hier"" "Nö, der tut mir nicht
weh!", sagte er, "Ich glaube, er ist auf der anderen Seite meinte der
Compsognathus.Der Zahnarzt stöhnte: " Oh, Gott, ich werde ihn nie finden, den ollen
Zahn. "Der Compsognathus klappte das Maul zu, und als er es wieder öffnete, fiehl
der Zahn von selbst heraus. Da sagte er:
"Der Zahn ist draußen." Wir waren
erleichtert, daß sich das Problem von selbst gelöst hatte.
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| Geschichte Nr.4 |
| Compsognathus
Der Dinosaurier war aus meinem Leben nicht
mehr wegzudenken. Ich, Zawinul, erlebte mit ihm die unmöglichsten Geschichten. Eines
Tages
saßen ich und der Compognathus gelangweilt in der
Wohnung. Wir wußten nicht , was wir machen sollten. Da hatte ich eine Idee."Wir
gehen bummeln"."Oh, was ist das?",fragte der Compsognathus."Hm, das
ist in Geschäfte gehen." "Gehen wir schon wieder in das Tiergeschäft, denn
dazu habe ich keine Lust", meckerte er."Nein, wir gehen in ganz anderes
Geschäfte,"sagte ich. "Toll", brüllte er.
Das Wetter war kalt und windig. Ich sprach zu
ihm:"Wir können nicht weg.""Warum nicht?",fragte er.Ich
antwortete:"Es ist zu kalt und du hast nichts zum Anziehen. Da kommt mir eine Idee,
warte kurz hier". Ich ging in mein Zimmer und suchte nach einem kleinen Teddy, der
war nämlich angezogen. Ich suchte 10 Minuten. Da war der Teddy unter meinem Bett. Ich zog
ihm die Kleider aus, nahm sie und rief: "Komm mal her!" Der Compsognathus kam
angesaust und fragte"Was ist?" Ich zeigte ihm die Kleider und sagte:"Die
Kleider musst du anziehen." "Nein, nein, das mache ich nicht, du kannst mich
nicht dazu zwingen, nein!" schrie er. Ich redete ihm zu :"Dann kannst du nicht
mitgehen.""Na gut, dann ziehe ich sie an", motzte er. Er zog die Kleider an
und brummte zehnmal :"Nathus!" Er sah richtig süß aus mit dem Schal, der
Mütze, dem Mantel und mit der Jeans. Als er in den Spiegel sah, rief er :"Igitt, ich
sehe aus wie ein Schaf mit Jeans, nathus!""Also gehen wir bummeln," sagte
ich.
Wir gingen zuerst in den HL. Die Verkäuferin
sagte:"Halt, du darfst nicht mit dem verrückten Pudel in den Laden!" Der
Compsognathus brüllte:"Ich bin kein Pudel, ich bin ein Dino! Du Wuschelkopf!"
Er sprang auf ihren Kopf und riß ihr die Perücke herunter und schrie:"Nathus,
nathus, nathus, du haarverlierender Mensch!" Die Verkäuferin brüllte :"Hau
bloß ab mit deinem verrückten Dino und komme niemals wieder, du Irrer!" Ich rannte
so schnell ich konnte weg. Ich schimpfte mit dem Compsognathus:"Das machst du nie
mehr!" "Aber ich..." "Nichts aber, verstanden?, sonst sehe ich schwarz
für das Bummeln." "Ok";sagte er.
Wir gingen in den Hertie. Die Verkäuferin
sagte:"Halt, du darfst nicht hier rein mit deinem Hund" "Das ist kein Hund,
das ist ein Dino,"antwortete ich."Ach so, das ist genehmigt, das ist ein süßer
Dino:" Wir gingen in die Abteilung mit den Süßigkeiten. Es gab Schokolade braun und
weiß, Lakritze, Weingummi, Lutscher in allen Farben und noch viel mehr. Ich sah meine
Lieblingssüßigkeit, saure Apfelringe. "Was ist das?" fragte der Compsognathus.
Ich antwortete ihm:"Das ist eine Art Weingummi mit einer Mischung aus Zucker und
Brause." "Was ist Weingummi?" fragte er."Das ist eine eßbare
Chemikalie!"antwortete ich ."Was ist Brause?" "Das ist ein saurer
Stoff,"antwortete ich auf die Frage."Was ist Zucker?" "Das ist süßes
Pulver ,"antwortete ich. Wir gingen in die Spielzeugabteilung. Der Compsognathus sah
einen Kuscheltierdino, er lief zu ihm und rief:"Du ,du,du,du.Was bist du für ein
Dino? "Auf einmal kam ein Mann reingestürzt, er brüllte:"Hände hoch!"
Wir nahmen nicht gleich die Hände hoch, da schoß er auf das Kuscheltier. Der
Compsognathus wurde so sauer und rannte hinter dem Einbrecher her, der das Geld schon
eingesammelt hatte. Der Einbrecher rannte weg. Aber der Compsognathus rannte ihm hinterher
und biß ihm in die Hoden.Der Einbrecher schrie:"AH!" und fiel zu Boden. Die
Verkäuferin hatte schon längst den Alarmknopf gedrückt. Die Polizei kam auch schon, und
nachdem sie den Einbrecher festgenommen hatten, fragten sie:"Wer war das?" Da
zeigten alle auf den Compsognathus. Die Polizisten kamen auf ihn zu und fragten:"Was
willst du als Belohnung?" Der Compsognathus antwortete:"Ich will den
Kuscheltierdino und einen Sack voller Würmer." "Ok," und die Verkäuferin
gab ihm das Kuscheltier und aus der Tierabteilung den Sack voller Würmer.
Wir gingen nach Hause,und als wir da ankamen, war
es 10.00 Uhr abends. Wir gingen schlafen. Am nächsten Morgen war mein Compsognathus in
jeder Zeitung auf der Titelseite abgebildet. Die Überschrift lautete:
"Dino fängt Räuber!" |
| Geschichte Nr.5 |
| Der Dinosaurier war aus meinem Leben nicht
mehr wegzudenken. Ich, Zawinul, erlebte mit ihm die unmöglichsten Geschichten. Eines
Tages..........
Eines Tages wachte ich auf.
Ich schaute mich im Zimmer um. Mein Blick fiel auf den Schreibtisch, denn dort kamen
merkwürdige Geräusche her. Ich stand aus meinem Bett auf und lunste unter den
Schreibtisch. Dort saß mein kleiner Compsognathus und spielte ganz fasziniert mit meinem
Kugelschreiber. Was ist das für ein komisches Ding?" fragte er und starrte auf
den Kugelschreibe.Wieso komisch?" fragte ich. Ja, weil... weil... weil er
halt blöd und komisch ist. Finde ich. Esst ihr das Ding?" Ich lache los. Nein,
das kann man nicht essen." Doch, kann man," widersprach der Compsognathus.
Ich hatte es von Anfang an aufgegeben, dem Dino zu widersprechen, und hielt es diesmal
deswegen auch nicht für nötig. Ich zog mich an und schnallte dem Compsognathus sein
Halsband um.
Dann ging ich in die Schule. Auf dem Weg flog ein großes
Flugzeug über unsere Köpfe. Mein kleiner Compsognathus versteckte sich hinter meinen
Beinen und schrie: Hilfe, hilfe er will mich fressen, Hilfe!" Wer?"
fragte ich überrascht. Na, der da oben. Der Flugsaurier." Das ist ein
Flugzeug, kein Flugsaurier!" antwortete ich und wußte sofort, dass das hoffnungslos
sei. Nein, ist es nicht," stieß er wie erwartet hervor. Dann gingen wir
weiter.
In der Schule begrüßten mich alle. Sie fragten, wo der
süße Dino herkam und was der Kleine fraß. Ich erzählte alles. Nach einer Weile zupfte
mich mein Dino am Jackenärmel. Ja, was ist?" fragte ich. Ich will auch
was erzählen!" sagte er und sah mich vorwurfsvoll an. In Ordnung,"
stimmte ich zu. Aber kaum hatte ich das Wort Ordnung" ausgesprochen, brabbelte
mein Dino schon los. Es ging solange, bis die Stunde anfing. Ich setzte den Compsognathus
auf den Platz neben mich und packte meine Deutschsachen aus. Meine Lehrerin musterte den
Compsognathus von oben bis unten, dabei guckte sie streng, doch dann lächelte sie.
Was ist, warum schauen sie mich so an?" fragte mein Dino, der es die ganze Zeit
beobachtet hatte, wie sie ihn musterte. Sie hörte gar nicht auf seine Bemerkung, sondern
sagte: "Bitte die Hausaufgaben raus!" Wenig später, in der Mathestunde, schrieb
die Lehrerin eine Aufgabe an die Tafel und fragte: " Wer möchte sie lösen?"
Keiner hob den Arm, bis auf meinen kleinen Compsognathus. Komm bitte vor,"
sagte sie und zeigte auf meinen Dino. Mein Dino ging zur Tafel und nahm die Kreide. Er
knabberte daran herum. Dann schrieb er eine Zahl an die Tafel und wackelte an seinen Platz
zurück! Meine Lehrerin schaute sich die Aufgabe eine Weile an und dann sagte sie:
Das war richtig!" Mein Dino lächelte ungemein. Der Rest der Stunde ging
schnell vorbei.
Dann gingen wir nach Hause.
THE END |
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