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Aspekte zum Expressionismus
Expressionismus
(Kunst und Architektur), (lateinisch expressio:
Ausdruck), künstlerische Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts,
die in der bildenden Kunst, in der Literatur, in der Architektur, in den
darstellenden Künsten und der Musik ihren Ausdruck fand. In der bildenden
Kunst entstand sie als Reaktion auf die als erstarrt empfundenen Normen des Impressionismus, dem
sie eine subjektive Steigerung des Ausdrucks entgegenzusetzen suchte. Ihre
bevorzugten Darstellungsmittel sind radikale Vereinfachung, Verzerrungen in
Form und Proportion, die Verwendung ungebrochener Farbtöne, die in grellen
Kontrasten gegeneinander gesetzt werden, sowie eine allgemeine Neigung zum
Plakativ-Überzeichneten. (microsoft, Encarta 98)
Formale Neuerungen
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Wiederentdeckung
von Fläche und Form
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Farbe
als Bedeutungsträger
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Abkehr
von naturalistischer Darstellungsweise
( Aufgabe der Fotografie)
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Beeinflußt
von naiver Volkskunst Afrikas ( Einfachheit, ursprüngliche, direkte
Aussagekraft) und japanischen Holzschnitten ( klar umrissene Flächen)
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Verzerrung
der Form zur Ausdruckssteigerung (
"karrikaturesk")
Inhaltlich Neues
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Bildaussage
wieder wichtig
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Ausdruck
innerer, seelischer Zustände
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Subjektive
Weltsicht
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Gesellschaftskritische
Aspekte (Deutschland, z.B. Beckmann)
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Eher
formal - dekorative Aspekte (Frankreich, les fauves)
Zeitgeschichtliche Einflüsse
Imperialismus - 1. Weltkrieg -
Untergang des II. Kaiserreichs - Versailler Vertrag - Weimarer Republik -
Weltwirtschaftskrise - fassadenhaft marodes Bürgertum - übersteigerte
Lebenslust der 20iger Jahre
Fazit : eine instabile,
beängstigende gesellschaftliche Situation bestimmt ein meist pessimistisch
gestimmtes Weltbild der Expressionisten.
Im Nationalsozialismus werden die
Werke der E. zu entarteter Kunst
erklärt und verboten.
Wichtige expressionistische Maler:
Kirchner, Heckel, Schmidt -
Rottluff, Pechstein, Marck, Macke, Nolde,
Beckmann (D)
Matisse,
Derain , Marquet (F, Les fauves )

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